Montag, 29. Juni 2009

AMAZON UND DIE NPD

> Liebe Freundinnen und Freunde,
>
> ich habe vor einer Stunde versucht, euch einen Rundbrief
> zuzuschicken, bei dem dieVerbindung zwischen Amazon und NPD durch
> Artikel aus dem Handelsblatt aufgezeigt wurde. Weil die Datenmasse
> zu groß war, haben einige den Datenanhang nicht bekommen. Zwischen
> den ganzen Fehlermeldungen habe ich gerade eine sehr erfreuliche
> Nachricht bekommen, die ich euch gerne - zusammen mit dem
> ursprünglichen Anhang - weiterleite, denn durch Proteste können wir
> doch etwas bewegen.
>
Allen Partner/innen im Themenfeld Rechtsextremismus
>
> einen guten Tag.
>
>
> Dass viele kleine Schritte einiges in Bewegung bringen zeigt die
> Meldung (unten) über Amazon.
>
> Danke an alle die mit Anrufen, Emails, Leserbriefen mitgeholfen haben.
>
> ________
>
> Der Tagesspiegel 8.6.2009
>
> Amazon beendet Kooperation mit NPD
>
> Der öffentliche Druck hat offenbar gewirkt. Nach heftigen Protesten
> und der Boykottdrohung prominenter Politiker wirft das Internet-
> Versandhaus Amazon die NPD-Website „Nationales Netztagebuch“ aus dem
> Partnerprogramm des Konzerns.
>


> „Wir schließen die Website von der weiteren Teilnahme am Amazon.de-
> Partnerprogramm aus und haben den Websitebetreiber über unsere
> Entscheidung informiert“, teilte eine Sprecherin des Unternehmens am
> Montag dem Tagesspiegel mit. Die Links würden in den nächsten Tagen
> entfernt. Über das Programm konnte die NPD in Form von
> „Werbekostenerstattung“ mitverdienen, wenn Käufer den Link vom
> Nationalen Netztagebuch zu Amazon anklickten, um dann rechtsextreme
> Literatur oder auch unverdächtige Produkte zu erwerben.
>
> Die dubiose Geschäftsbeziehung rief in den demokratischen Parteien
> Empörung hervor. Der Präsident des Abgeordnetenhauses, Walter Momper
> (SPD), der Chef der Grünenfraktion, Volker Ratzmann, sowie
> Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Linke) drohten vergangene Woche
> mit einem Aufruf zum Kaufboykott, sollte Amazon die NPD im
> Partnerprogramm belassen. Auch in CDU und FDP wurde die Firma
> kritisiert. Amazon erklärte die Trennung von der NPD-Website nun als
> Ergebnis einer „Überprüfung“. Die Website entspreche nicht den
> Teilnahmebedingungen des Programms. Sie schließen rassistische
> Inhalte aus. Ähnlich hatte indes bereits im Mai der Brandenburger
> Verfassungsschutz gegenüber Amazon argumentiert, jedoch ohne Erfolg.
> Warum der Konzern seine Meinung erst jetzt ändert, sagte er nicht.
> Offen bleibt zudem, ob Amazon angesichts der schon länger zu
> hörenden Kritik am Angebot rechtsextremer Literatur tätig wird.

Kommentare:

Balrog hat gesagt…

Dann hat Bloggen doch einen Sinn, grins. Prima

Travis hat gesagt…

Balrog: Hast du da nicht auch mal was zu gepostet?

kralle hat gesagt…

Interessant fand ich auch, dass Amazon gerade in den letzten Tagen verstärkt mit "Werbemails" für ihr Programm und die Bücher warb. Ich bekam bestimmt 2 solcher "Sonderangebote" pro Tag. Vorallem das Schulbuchprogramm- War vorher nicht so akut gewesen. Hatte vorher viel über Amazon bezogen. Aber seid fast vier Wochen nichts mehr. Mal schauen ob die Mailflut weiter geht. ;-)
Schönen Tag noch.

ro

ex-user hat gesagt…

ich hatte jürgens beitrag auch weiter geleitet....;-)
danke jürgen...

Paramantus hat gesagt…

Gute Nachrichten! :-)

ex-user hat gesagt…

@para...finde ich auch..;-)